Frühlingsleichte Kräuter-Tagliatelle

Mittagspause.
Die Sonne lacht.
Genau der richtige Zeitpunkt für einen knackigen Salat beim Kochhaus in Eimsbüttel.

Inspiriert von den leckeren Köstlichkeiten um mich herum denke ich übers Abendessen nach.

Lecker soll es sein.
Nudeln wären schön.
Sommerlich.
Am besten ganz schnell gehen.

Also, habe ich mich – kurz und gut – nach einer Runde durch den Laden für
„Frühlingsleichte Kräuter-Tagliatelle mit Strauchtomaten und gerösteten Mandeln“
entschieden.

Ein easy-peasy Sommergericht – unbedingt ausprobieren. UNDBEDINGT.
Hört ihr: U N B E D I N G T

Der Sommer bringt frisches Grün auf eure Teller!
Minze, Oregano, Basilikum und Petersilie – da lacht das Kräuterherz. Ein Hauch Chili und geröstete Mandeln sorgen für den gewissen Kick und bringen den wahren Spaß am Essen.

Zubereitungszeit: 25 min
Rezept für 2 Personen

In den Einkaufskorb gehören:
250 g Tagliatelle
2-3 kleine Strauchtonaten (je nach Größe mehr oder weniger)
1 Bund Minze
1 Bund Petersilie
1 Bund Basilikum
1 Bund Oregano
1 Chilischote
1 Knoblauchzehe
25 g Mandelstifte
150 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer zum würzen

Und so geht’s:

Wasser für die Nudeln zusammen mit einer Brise Salz in einem Topf zum Kochen bringen.

Von einer Knoblauchzehe die Schale abziehen und ganz klein schneiden. Die Strauchtomaten waschen und in ca. 0,5 cm große Würfel schneiden. Ebenso die Chilischote waschen, halbieren, das Kerngehäuse und alles Grüne entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Als nächstes müssen die Kräuter gewaschen werden. Blätter von den Stielen zupfen und alles ganz fein hacken.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen (kein Öl in die Pfanne geben!) und die Mandelstifte bei mittlerer Hitze goldbraun anrösten.
Hierbei ist volle Konzentration und ein geschicktes Händchen für die richtige Temperatur gefragt, denn die Mandeln entschließen sich sehr schnell lieber schwarz als goldgelb zu werden …

Wenn der perfekte Bräunungsgrad erreicht ist, Pfanne vom Herd nehmen.
Und weiter geht’s mit dem nächsten Schritt:
Tagliatelle in das kochende Salzwasser geben und nach Packungsanleitung bissfest kochen.

In der Zwischenzeit die gehackten Kräuter, Knoblauch, Chili und Tomatenwürfel zusammen mit dem Olivenöl (hier dürft ihr das beste vom besten nehmen was eure Küche so her gibt nutzen! ;-)) vermischen.
Mit ca. 1,5 TL Salz und frisch gemahlenem Pfeffer ganz nach eurem Belieben abschmecken.
*hmmmmm – wie das duftet*

Die Tagliatelle abgießen und mit der Kräuter-Tomaten-Mischung vorsichtig vermengen.

Das Sommergericht in einem tiefen Teller anrichten, Mandelsplitter drüber streuen und genießen.
Lasst den Sommer in euren Bauch! :-)

Habt noch einen schönen Tag ihr Lieben – und nicht vergessen:
Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen!

P.S.: Was ich ganz vergessen habe: Ihr seit neugierig was es mit dem Kochhaus in Eimsbüttel auf sich hat? Geduldet euch noch ein wenig, dann erfahrt ihr mehr.
Aber eins kann ich euch jetzt schon verraten: es ist der Kracher!

Die richtige Distanz

Am Ende ist es doch immer das Gleiche:
Wir wollen im Grund nichts anderes, als einem anderen Menschen nahe zu sein.

Das ganze restliche Theater, wenn wir versuchen Distanz zu wahren und demonstieren, dass uns die anderen egal sind ist – wenn wir einmal ehrlich zu uns selbst sind – meistens reiner Blödsinn.

Such‘ dir die Menschen aus, denen du nahe sein willst!
Schick sie nicht weg, sondern sammle sie wie kostbare Schätze um dich herum!

Wenn du diese Menschen einmal gewählt hast – bleibst du meistens in ihrer Nähe. Weil du dich bei ihnen wohl fühlst und sie dich zu dem machen, was du bist – ein wunderbarer Mensch!

Natürlich ist man nicht immer einer Meinung. Spannungen und Unstimmigkeiten sorge für ein ungutes Bauchgefühl. Man streitet sich, zankt miteinander und wirft sich vielleicht auch Dinge an den Kopf, die man anschließend bereut.
Aber egal, wie sehr du ihnen auch weh tun wirst, deine Freunde kommen zu dir zurück aus einem einfachen Grund – weil auch sie DICH in ihrer Nähe haben wollen!

Die Menschen, die am Ende deines Tages noch bei dir sind, das sind diejenigen, die es wert sind, dass du bei ihnen bleibst!

Natürlich kann man sich auch mal zu nah kommen – andererseits ist es manchmal genau das, was du brauchst – dich jemandem ganz nah zu fühlen.

Mit dieser Erkenntnis wünsche ich euch einen wunderbaren Freitag und ein noch wunderbareres Wochenende.
Genießt die Zeit gemeinsam mit euren Liebsten und lasst es euch gut gehen!

Hamburgticker 1.0

Moin zusammen,

ich habe das Wochenende überlebt, mein siebter Tag in Hamburg geht zu Ende, den dritten Arbeitstag in der Agentur habe ich ohne Zwischenfälle hinter mich gebracht.

Was man hier nicht alles erlebt – unglaublich! Zunächst einmal galt es am Anreisetag durch den Elbtunnel zu kommen. Ein Drücken und Drängeln war das auf der Stadtautobahn, das sag ich euch! Endlich in „meiner“ Straße angekommen, stand ich dann vor dem großen Problem einen Parkplatz zu finden um im Anschluss Koffer und Kisten in den 3. Stock zu tragen. (An jenem Abend habe ich mir geschworen, diesen Parkplatz direkt vor der Haustür nie wieder herzugeben. NIE WIEDER.)

Mit dem 1. Mai hatte ich mir natürlich auch den perfekten Anreisetag ausgesucht – Kirchentag war angesagt. Mittwoch bis einschließlich Sonntag: High Life in der Hamburger City. Gottesdienste, Musik und gemeinsame Gespräche. Glaube verbindet – bei viel Sonne und herrlichen 26 Grad war überall gute Laune angesagt.
Das Abenteuer Hansestadt hätte nicht besser anlaufen können!

Die erste Aufgabe meiner Liste „100 Dinge die Lisa in Hamburg erlebt haben MUSS“ habe ich so schon gleich in der ersten Woche erfolgreich erledigt: Der Fotoautomat!
Diese beiden, etwas altersschwachen Gerätschaften, direkt am alten Schlachthof haben wirklich Kultstatus. Einfach einsame Spitze!
Reinsetzen. Geld rein. Foto machen. Doof geguckt. Pech gehabt.

Überlegt euch das auf jeden Fall bevor ihr zu mir zu Besuch kommt – jeder der über meine Schwelle tritt stimmt automatisch und stillschweigend zu, einmal mit mir im Fotoautomaten sitzen zu müssen!
Aber es ist wirklich ein fantastischen Phänomen, denn dieser Automat hat magische Kräfte. Egal wie besch*** du dich fühlt – wenn du den Vorhang zuziehst hast du schlagartig gute Laune und kannst so richtig die Sau raus lassen. Und egal wie fertig du nach einem 8 stündigen Fußmarsch durch die City aussiehst – auf den Fotos bist du wunderhübsch. ;-)
Vom Foto schießen bis zur Bildausgabe sollen (laut Beschreibung) 4 Minuten vergehen. Wenn’s länger dauert: nicht wundern, dass liegt daran dass sich der kleine Mann im inneren des Automaten erst noch über euch kaputt lachen muss. ;-)

Auf jeden Fall merken: wer Fotos machen will muss mit 1 und 2 Euro Stücken ausgestattet sein oder den Mut haben gegenüber an der Tankstelle Geld wechseln zu gehen.

Nun ist also das Wochenende rum und die Arbeit in der Agentur geht weiter.
Los geht’s morgens um 10.00 Uhr – absoluter Luxus und genau die richtigen Arbeitszeiten für einen Morgenmuffel wie mich!
Heute gab’s das erste Projekt das ich zu betreuen habe– vielleicht verrate ich euch bald mehr dazu. Spätestens wenn am 14. Juni das neue Nintendo Spiel Animal Crossing: New Leaf raus kommt dürft ihr unser Gemeinschaftswerk in jedem Media Markt und Saturn bewundern.

Es gibt wirklich viel zu tun und ab dem ersten Tag wurden wir zwei Neuen auch sofort komplett mit eingespannt. Aber das Arbeitsklima ist super entspannt. Unter den ganzen Jungs hier kann man sich nur wohlfühlen. In der Kaffeepause beim Italiener um die Ecke lernen wir uns alle von Tag zu Tag besser kennen und selbst die Namen kann ich mir mittlerweile merken. ;-) Mein Zocker-Wissen verbessert ständig – ich erfahre alles über Special Interest, Point of Sale und Skyscraper und kenne mich mittlerweile sogar mit Filemaker aus. Das ist alles gar nicht so einfach aber trotz allem wirklich mega spannend!

Soweit so gut. Das ist also das Newsupdate nach den ersten 7 Tagen im Norden.
Was macht euer Leben so?

Liebe Grüße und Ahoi
eure Lisa

GEtag

gelesen Fürbittengebet zur Konfirmation
gekauft Seidenstrumpfhosen ;-)
gedacht Gottesdienst ist gut für die Seele
gemacht festliche Vorbereitungen
geärgert Warum streit wenn man eh schon Stress hat?
gefunden eine Postkarte von Herzen
geplant drei Tage Auszeit in Hörstel
gehört Lindsay Stirling // Elements
gegessen Konfirmationsbuffet von Mama <3
genossen Zeit mit der Familie

Minou ist da – und bringt den Frühling mit!

Die zauberhafte Liebe Minou sing wie ein Engel auf Erden. Sich selbst beschreibt sie als
Kekskonzertistin.
Musikliebender Erdling.
Liederschreibende.
Ingwerteebetrinkerin.
Bastelone.
Reisende Gurke.
Glücksbotschafterin.

Und genau das verkörpert sie mit ihrer Musik!
Nun ist das zweite Album der Sängerin erschienen „Nur die guten Tasten“.
Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin gibt sich nicht mehr länger als schüchternes zartes Mauerblümchen sondern offenbart ihre eindeutige Liebe zur Tradition der Chansons.

Mit dem Album „Nur die guten Tasten“ präsentiert Minou ein Stück heile Welt und drückt die Sehnsucht nach einem langsamen und besonnen Leben aus.

Eine Zeit in der Lady und Gentleman zusammen Walzer tanzten.
Eine Zeit, in der die wahre Liebe wie eine zarte Blüte wachsen darf.
Eine Zeit in der Gut und Böse offensichtlich und klar definiert ist.

Beim Hören des neuen Albums hatte ich persönlich den Eindruck einem Hörspiel zu lauschen. Durch federleichte Songs mit einem gewissen Wortwitz und einer gesunden Portion Ironie hebt sich Minou mit ihrer Musik von der Masse ab.
Sie präsentiert ein Album, das unsere Herzen erwärmt und den Frühling, mitsamt einer großen Portion Emotionen im Gepäck Einzug halten lässt.

Eine Welt voller Gefühle, Emanzipation und Ehrlichkeit.
Viel Spaß beim Zuhören. – Lass euch verzaubern!